Foto-Session: Anti-Nazi-Demo in Pforzheim am 23.2.2012 mit Kunst,Lesung,Flaggen,Reden,Glockengeläut und Stille.

Anti Nazi Demo 23.2.2012,Innenstadt Pfhm/HMkull (c)

zerstörte Stadt Pforzheim/ 23.2.1945

Fackeln aus ….Nazis raus - 

riefen Pforzheimer Anti Nazi Demonstranten in der  Pforzheimer Innenstadt am 23.2.2012. Mit Kunst-Flaggen-Reden- Lesungen-Glockengeläut und STILLE  demonstrierten die Menschen gegen den braunen Sumpf.

Die Demonstration der 1200 Bürger verlief weitgehend friedlich.

Bürgermeister Hager rief den 1200 Demonstranten zu: “Mit der Arbeit gegen den braunen Sumpf muß es weitergehen”! Er schlug eine Zusammenarbeit mit den beiden Städten Dresden und Dortmund vor.

Bei Glockengeläut verharrten  die Menschen 20 Minuten in Gedenken an die Zerstörung der Stadt am 23.2.1945 in eindrucksvoller Stille.

zerstörtes Pforzheim/23.2.1945

Rathaus Pforzheim/Foto HMKull (c)

Ausschnitt v. Anti-Nazi - Puzzel Pforzheimer Schulen vor dem Rathaus 2012./Foto HMKull (c)

Anti-Nazi-Puzzel Pforzheimer Schulen vor dem Rathaus/Dialog/Foto HMKull (c)

Anti Nazi Puzzel Pforzheimer Schulen vor dem Rathaus/Foto HMKull (c)

Anti Nazi Puzzel Pforzheimer Schulen vor dem Rathaus/Foto HMKull (c)

Anti Nazi Demo 2012 in Innenstadt Pfhm/Foto HMKull (c)

Auschnitte Anti Nazi Puzzel Pforzheimer Schulen vor dem Rathaus/Foto HMKull (c)

Anti Nazi Demo 23.12.2012,Pfhm/Foto HMKull (c)

Anti Nazi Demo 23.2.2012 Innenstadt Pfhm/Foto HMKull (c)

Anti Nazi Puzzel Pforzheimer Schulen vor dem Rathaus/Foto HMKull (c)

Anti Nazi Demo 23.12.2012, Pfhm/Foto HMKull (c)

Anti Nazi Demo 23.12.2012/Mitte Bürgermeister Hager/Foto HMKull (c)

Anti Nazi Puzzel Pforzheimer Schulen vor dem Rathaus/Foto HMKull (c)

Anti Nazi Puzzel Pforzheimer Schulen v. dem Rathaus/Foto HMKull


Der Gesang der “Freien Presse”. Elfter Brief an einen Freund in der Ferne..

"Der große Dialog II/Ausschnitt/ Öl auf Leinwand v. hmkull (c)

Mein lieber Freund,

ist heute gestern oder gestern heute? Mein Kopf schmerzt
und die Gedanken tanzen wieder leichten Schrittes auf meiner Stirn.  Eine Melodie schwirrt in meinem Zimmer umher
und ich finde nicht den Knopf  um die Töne abzustellen. 
Wenn du genau hin hörst, ganz still wirst,
hörst auch du diese Melodie.
 
Bis bald
deine Freundin Heide Marie

 

Der Gesang der Freien Presse

die freie Presse die ist redlich

die freie Presse die ist frei

die freie Presse will nicht schaden

sie denkt ans Vaterland allein

Das Schwert der Worte

immer redlich, unbestechlich , ohne Tadel

ganz ohne Eigennutz und frei!

die Köpfe rollen- so ein Spaß

oh je, wo wäre nur die Freiheit

ohne Bild etc.

Denn Demokratie nur wirklich wahr

wenn alle rufen Hipp Hipp Hurra

wir alle sind so wunderbar und

unbestechlich, unverletzlich trallalla

Denn bunt soll´n nicht die Menschen sein

nein, ganz einfach GLEICH

im Takt der selbsternannten freien Presse

stets tadellos und ohne kleinste Fehler

so ganz wie alle Menschen sollen sein

in unserem freien Vaterland

trallatrallala

Denn merke:

verschweigst du deine gut betuchten Freunde

und Helfer in der Not, hast gar ein gut bezahlten Job

und eine schöne Frau

schwebt du bereits in tödlicher Gefahr!

Das Schwert der freien Worte schwebt

über deinem günstig finanzierten Haus

schon programmiert dein Absturz

weil du gewagt zu tanzen aus der Reihe

Doch da der Mensch nun fehlbar ist

ganz einfach

weil er ist ein Mensch

ist bald niemand mehr in Amt und Würde

denn weil regiert in unserem Lande

die selbst ernannte freie Presse

Eigennutz und Machtgelüste sind ihr fremd!

sie denkt allein an Freiheit in unserem Vaterland!

Und überall es läuten Friedensglocken

lädt ein zum Beichtstuhl in die heiligen Messen

der immer höher wachsenden

heiligen Tempel der freien Presse

denn merke:

Nur wer klinisch rein und ohne geringsten Tadel

funktioniert wie die Maschinen

findet vor den höchsten Richtern Gnade.

Hurra Hipp Hipp Hurra – Trallatrallatrallala

hier lebst sich gut, hier will ich sein

wie schön lebst sich doch in diesem freien Vaterland!

So last uns  schnüffeln überall,

ganz im Dienst der FREIEN PRESSE! Trallatrallatrallala

Das Leben kann so lustig sein. Hipp Hipp Hurra! Trallatrallatrallala.

Autorin HeideMarie Kull/HMK 18. Februar 2012




 

Wieder Sprachlos.

"Manipulation"Wortbild, Digt.v. hmkull (c)2012

Wieder Sprachlos…………………………!

Die jungen Frauen der HeideMarie Kull. Autorin Elena Gavazzi Galerie Jelmonie Piacenza.

Frau mit nummerierten Arm. Öl auf Leinwand v. HMKull (c)

…..Die Malerei der HeideMarie Kull ist eine Studie vom Menschen, eine aufmerksame und intime Befragung existieller Art, aus der die Sensibilität einer Seele entspringt, die an menschlichen Belangen teilhat……….

Die Angst des weißen Mannes. Ein Abgesang. Autor Peter Scholl-Latour.

Serie: Lieblingsbücher aus meiner Bibliothek: Auszug:

Die Wahl eines amerikanischen Präsidenten mit afrikanischen Wurzeln und pazifischer Heimat ist Sinnbild eines tiefgreifenden Wandels, der weit über die USA hinausweist. Der fünfhundertjährige Siegeszug de “weißen Mann” ist Geschichte. Die ehemals koloniale Welt ist im Aufbruch begriffen und wendet sich vom Westen ab. Mit dem ihm eigenen Gespür für welthistorische Veränderungen schildert Peter Scholl-Latour seine jüngsten Reiseeindrücke vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens. : DER SPIEGEL.

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG:

Kein anderer kann Geschichte und Geschichten so unterhaltsam und lehrreich erzählen.

Fünfhundert Jahre lang hat der weiße Mann die Welt beherrscht. In heute unvorstellbarer Weise haben wenige mutige Seefahrer aus Portugal, den Niederlanden, Spanien, England oder Frankreich den Erdball erkundet und noch in den entferntesten Winkeln  Fahnen Europas gehißt. Während Amerika, Afrika, Australien und die fernöstliche Inselwelt von See her kolonisiert wurden, eroberte das russische Zarenreich die asiatische Landmasse bis zum Pazifik. Diese Epoche westlicher Vormacht gehört endgültig der Vergangenheit an. Der “weiße Mann” ist auf dem Rückzug, die ehemaligen Kolonialvölker drängen nach vorn- demographisch, ökonomisch, machtpolitisch. Wie kein zweiter hat Peter Scholl-Latour den tiefgreifenden Wandel der Welt miterlebt und als Chronist begleitet……….

Über den Autor: Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum, Promotion an der Sorbonne in Paris in den Sciennes Politiques, Diplom an der Libanesischen Universität in Beirut in Arabistik und Islamkunde. Seitdem in vielfältigen Funktionen als Journalist und Publizist tätig unter anderem als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD- und ZDF-Studioleiter in Paris, als Programmdirektor des WDR-Fernsehens, als Chefredakteur und Herausgeber des STERN und als Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr. Seine TV-Sendungen erreichen höchste Einschaltquoten, seine Bücher haben ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Sachbuchautor gemacht.

Verlag: Ullstein Buchverlag GmbH, Berlin 2009/Propyläen Verlag

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"Das weiße in Blau" Digt. Fotowork aus Fotografie von hmkull (c)

Peter Sloterdijk – Die Kunst des Philosophierens. Autor Hans-Jürgen Heinrichs.

Skizze v. Peter Sloterdijk 1986/digit. Fotowork aus Ölgemälde Fotografie u. Skizze 2012 v. hmkull (c).

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Serie: Lieblings-Literatur aus meiner Bibliothek. Auszug:

” Kein anderer Philosoph polarisiert so stark wie Peter Sloterdijk. Hans-Jürgen Heinrichs legt hiermit die erste Gesamtdarstellung zu Leben und Werk vor, ein Porträt, das Neugierige und Kenner gleichermaßen fesseln wird.”

Mit der Kritik der zynischen Vernunft wurde Peter Sloterdijk in den 1980er Jahren erstmals einem großen Publikum bekannt. Seitdem hat er viele öffentliche Diskussionen um die Zukunft von Gesellschaft und Politik, von Religion, Kultur und Wissenschaften mitbestimmt. Immer wieder haben seinen Thesen heftige Debatten ausgelöst und damit der Philosophie zu neuer gesellschaftlichen Bedeutung verholfen. Allerdings ist es schwierig geworden, die Gesamtheit seines immensen, international hoch geschätzten Werkes noch zu überblicken und die Positionen im Widerstreit der leidenschaftlichen Befürworter und Gegner richtig zu bewerten. Hans-Jürgen Heinrichs legt nun die erste umfassende Deutung von Sloterdijks vsionärem  Werk vor und verknüpft sie mit den Etappen des persönlichen Werdegangs, wie sie ihm der Philosoph in ausführlichen Gesprächen mitgeteilt hat. Dieses Buch wird für die Auseinandersetzung mit Sloterdijks Philosophie und deren Bedeutung für das zeitgenössische Denken schon bald unentbehrlich sein.

Über den Autor:

Hans-Jürgen Heinrichs, Jahrgang 1945, lebt in Berlin. Er hat zahlreiche Monographien über Ethnologen, Psychoanalytiker und Schriftsteller und grundlegende Studien zur Theorie der Kultur veröffentlicht. Zuletzt erschienen: Expeditionen ins INNERE AUSLAND. Das Unbewußte im modernen Denken 2005, Schreiben ist das bessere Leben 2006 und Die Sonne und der Tod (zusammen mit Peter Sloterdijk)

Verlag: Carl Hanser Verlag München 2011

Der Wanderer. Autor Khalil Gibran.


"Zwischen den Welten" Digt. Fotowork aus Ölgemälde, colorierter Zeichnung u. Fotografie von HMKull(c) 2012

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Serie: Lieblings-Literatur aus meiner Bibliothek. Auszug:

“Ich traf ihn an der Gabelung eines Weges. Er trug nichts bei sich als seinen Umhang und einen Stab; und auf seinem Antlitz lag ein Schleier von Schmerz. Wir grüßten einander, und ich sprach:

Komm in mein Haus, und sei mein Gast.

In diesem Buch entwirft der libanesischer Maler und Dichter Khalil Gibran die Gestalt des “Wanderers” – eines weitgereisten und lebensklugen Mannes, der nach Jahren in der Fremde zu seiner Familie nach Hause zurückkehrt. Drei Tage und drei Nähte bleibt er bei den Seinen, und beim Gastmahl erzählt er ihnen – gleichsam ein Alter Ego des berühmten “Propheten” Almustafa – in wunderbaren Gleichnissen und Parabel, was ihm auf seinen langen Reisen durch das Leben widerfahren ist, spricht vom Glauben und Gerechtigkeit, von Freiheit und Hoffnung, von Liebe und Tod. Am vierten Tag aber bricht er von neuem zu seiner rastlosen Wanderschaft auf, ein Mensch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Kurz vor seinem Tod am 10. April 1931 war es dem Dichter Khalil Gibran noch vergönnt, das Buch “Der Wanderer” zu vollenden. Es liegt mit dieser Ausgabe erstmals in deutscher Sprache vor. Damit rundet sich nach den Büchern “Der Prophet” und “Im Garten des Propheten” ein Werk ab, das bereits Tausenden Lesern Trost und Inspiration spendete. Ein poetisches und zutiefst weises Buch, das Antwort gibt auf existentielle Fragen und in jeder Zeile zur Selbst- und Umbesinnung anregt.

Über den Autor:

Der Maler und Dichter Khalil Gibran wurde 1883 im libanesischen Bechareé  geboren. Die Jahre zwischen seinem zwölften und siebenundzwanzigsten Lebensjahr verbrachte er abwechselnd in seiner arabischen Heimat, in Europa, wo er sich u.a. in Paris dem Künstlerkreis um Rodin anschloss, und in den USA. 1910 lies er sich endgültig in Amerika nieder und widmete sich fortan in erster Linie der Erneuerung der arabischen Literatur. 1920 gründete er in New York die Arabische Literarische Gesellschaft. Khalil Gibran starb 1931 im amerikanischen Exil und wurde seinem Wunsch gemäß in einer Kapelle des Klosters Mar Sarkis in seinem Geburtsort Becharreé beigesetzt.

Von Khalil Gibran liegen im Goldmann-Verlag vor: Im Garten des Propheten. Das Khalil Gibran Lesebuch. Ausgewählte Texte.

Verlag:  Wilhelm Goldmann Verlag München.